Aufträge im Gesamtwert von 48.000 €

DieRedaktion.de hat Recherche-Stipendien an freie
Journalisten vergeben

DieRedaktion.de präsentiert
die Sieger der zweiten Wettbewerbsrunde

Drei Autoren - drei Ideen - drei Sujets
Für die Recherche und Aufbereitung ihrer Wunschbeiträge haben folgende
Journalisten Stipendien im Wert von bis zu 4000 Euro erhalten:

Gerhard Richter, Wittstock

Noch bummelt die Kuh am Schlachthof vorbei
Die Kuh gibt Milch, sie zieht den Pflug, sie düngt die Felder, sie liefert Brennmaterial, Baustoff und Medizin. Eine Mutter eben. Völlig undenkbar, wie jemand sie töten und essen kann.

Der Autor berichtet eindrucksvoll über das boomende Indien und den damit einhergehenden Wandel im Umgang mit der „Heiligen“.

Profil Gerhard Richter auf DieRedaktion.de
Leseprobe
Dr. Daniela Egert, Rommelsried

Mama ist psychisch krank
Kinder erwarten von ihren Eltern, dass sie stark und beschützend sind. Doch was, wenn Mama oder Papa selbst Hilfe brauchen, weil sie an Depressionen, einer Schizophrenie oder aber an chronischen Ängsten leiden?

Die Autorin hat zwei Familien besucht, in denen die Mutter "aus dem Rahmen fällt". Ein großartiges Thema, welches in unserer Gesellschaft viel zu wenig Aufmerksamkeit erlangt.

Profil Dr. Daniela Egert auf DieRedaktion.de
Leseprobe
Volker Marquardt, Hamburg

Glibber für Gourmets
Die Fischbestände der Weltmeere schrumpfen, gleichzeitig werden Quallen zur Plage. Der Autor beschäftigt sich als Journalist ausgiebig mit Aquakultur und den Folgen der Überfischung.

Der Beitrag zeigt am Beispiel von Asien und Spanien eine mögliche Lösung des Problems und eine Bereicherung unseres Speisezettels.

Profil Volker Marquardt auf DieRedaktion.de
Leseprobe

Sie suchen einen Auftraggeber für Ihr Lieblingsthema?

DieRedaktion.de vergibt Stipendien an freie Journalisten:
Recherchieren und schreiben Sie Ihre Traumstory.

So funktioniert es
Die Journalisten-Plattform DieRedaktion.de schreibt in mehreren Runden Mini-Stipendien für freie Journalisten aus, die auf der Plattform vollständig registriert sind. Jedes der Mini-Stipendien ist mit bis zu 4000 Euro dotiert - abhängig von Art und Umfang der Recherche sowie des Ergebnisses pro Ausschreibungsrunde werden insgesamt bis zu 12.000 Euro an Preisgeldern vergeben.

Wichtig: Über diesen Wettbewerb werden keine fertigen Geschichten gesucht, sondern Ideen für eine Story.

Komplette Beschreibung lesen

Kriterien und Abläufe des Wettbewerbs zur Vergabe von Mini-Stipendien an Freie Journalisten auf der Internet-Journalismusbörse „DieRedaktion.de“

Die Journalismus-Börse „DieRedaktion.de“ lobt Mini-Stipendien aus, die in mehreren Bewerbungsrunden an freie Journalisten vergeben werden. Den Preis erhalten freie Journalisten für einen besonderen und außergewöhnlichen Themenvorschlag, den bislang keine Redaktion und kein Verlag finanzieren wollten. Zulässig sind Themen aller Art und aus allen Ressorts.

Teilnehmen dürfen alle freien Journalisten, die auf der Journalistenplattform „DieRedaktion.de“ handlungs- und vertragsfähig registriert sind. Das heißt, sie haben den Nachweis der hauptberuflichen Tätigkeit erbracht und das PostIdent-Verfahren abgeschlossen.

Auch Journalisten, die sich bereits in einer früheren Runde um ein Stipendium beworben haben, dürfen teilnehmen – sogar mit einem Thema, das bereits zuvor eingereicht wurde. Voraussetzung dabei: Es muss sich in der Zwischenzeit ein neuer Aspekt ergeben haben, der die Story wieder aktuell und interessant macht.

Auch Gruppen von Journalisten wie beispielsweise Redaktionsbüros etc. dürfen sich bewerben.

Die fertigen Beiträge sollten in der Regel nicht mehr als 10.000 Zeichen umfassen und möglichst innerhalb von sechs Monaten nach Zusage des Stipendiums durch die Geschäftsführung der Journalismusbörse vorliegen. In begründeten Ausnahmefällen kann ein längerer Abgabezeitraum vereinbart werden.

Exposé: nicht mehr als eine Seite

Die Bewerbung erfolgt per E-Mail an stipendium@DieRedaktion.de. Sie umfasst im Wesentlichen neben den nötigen Kontaktdaten ein Exposé, das eine Seite nicht überschreiten darf - kürzer ist immer besser. Hilfreich für die Bewertung sind auch weitere Informationen über den Bewerber wie ein aussagekräftiges Profil auf „DieRedaktion.de“ sowie gegebenenfalls frühere journalistische Arbeiten, die auf der Plattform als Leseproben oder zur Zweitverwertung angeboten werden. Je mehr die Jury über die Arbeitsweise der Bewerber weiß, desto klarer fällt die Entscheidung der Juroren aus.

Pro Bewerbungsrunde erstellt die Jury im ersten Schritt eine Shortlist mit den besten Vorschlägen. Diese Bewerber werden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen und einen detaillierten Rechercheplan aufzustellen. Diese Angaben bilden die Basis, auf der die Jury die Stipendien anschließend vergibt.

Zulässig sind Recherchen im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus gehende Recherchen sind nur in Ausnahmefällen und nach Absprache mit der Jury zulässig.

Die Umsetzung kann in Print ebenso erfolgen wie in Online-Formaten, im Radio oder im Fernsehen oder in sonstigen, auch experimentellen Darstellungsformen.

Die Entscheidung, welche Bewerber den Preis erhalten, liegt allein in Händen einer Jury, die sich aus erfahrenen Journalisten zusammensetzt. Sie legt die Höhe des jeweiligen Stipendiums fest und bestimmt die Anzahl der Preisträger. Mitarbeiter der Deutschen Post oder deren Beauftragte haben keinen Zugang zu und kein Stimmrecht in dieser Jury. Auch erhält die Deutsche Post keinerlei Rechte an den umgesetzten Themen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preisgeld: 1000 bis 4000 Euro – in zwei Tranchen

Das Preisgeld beträgt je Preisträger mindestens 1000 Euro - maximal 4000 Euro. Die Vergabe wird über die Journalistenplattform "DieRedaktion.de" abgewickelt.

Die Jury tagt nach Ende der Bewerbungsfrist, sichtet die Bewerbungen und erstellt die Shortlist. Nach Sichtung der dann erbetenen vertiefenden Zusatzinformationen (Fragebogen, Rechercheplan) vergibt die Jury die Stipendien in Höhe und Anzahl. Es ist ihr freigestellt, den Preis nicht zu vergeben, falls keiner der in Aussicht gestellten Beiträge die Vergabekriterien erfüllt.

Nachdem die Jury die Gewinner benachrichtigt hat, erhalten die Preisträger die erste Tranche des Gewinns als Vorauszahlung sobald diese den Rechercheplan auf der Plattform hochgeladen haben. Die zweite Tranche geht an den Preisträger, sobald sein Beitrag von der Jury abgenommen worden ist. Die Jury nimmt keinen Einfluss auf die Tendenz der Beiträge. Aber sie übernimmt eine Mentorenrolle für die Preisträger. Das heißt konkret: Die Jury darf den Preisträgern Vorschläge machen, soweit es die Verbesserung der journalistischen Qualität betrifft. Ob die Autoren diesen Vorschlägen folgen, ist allein deren Entscheidung. Sollte ein Beitrag der Preisträger trotz nachträglicher Bearbeitung nicht den Wertekriterien der Jury, entsprechen, erhält der Preisträger dennoch das volle Preisgeld.

Vermarktung der Beiträge: exklusiv über DieRedaktion.de

Die fertigen Beiträge werden auf der Journalistenplattform „DieRedaktion.de“ in besonderer Weise den Nutzern und potenziellen Käufern angeboten. Sollte die Jury einen fertigen Beitrag nicht abnehmen, so ist die Geschäftsführung der Journalismus-Börse frei in der Entscheidung, diesen Beitrag zu bewerben.

Die Preisträger erhalten nicht nur das Preisgeld, sie behalten zudem sämtliche Lizenzen an ihrem Beitrag. Einzige Bedingung: Die Preisträger erklären sich damit einverstanden, dass sie jede Form der kommerziellen Weiterverwertung allein über die Plattform „DieRedaktion.de“ abwickeln. Sämtliche Honorare aus dem Verkauf der Siegerbeiträge gehen an die Preisträger (zusätzlich zum Preisgeld!), abzüglich des aktuell gültigen Provisionssatzes für die Journalistenbörse (siehe AGB) und der dafür anfallenden Umsatzsteuer.

Die Jury » Wir stellen vor

Matthias Daniel

ist Chefredakteur des Medienmagazins journalist. Er ist 37 Jahre alt und arbeitet seit 11 Jahren als Medienjournalist. Zunächst bei Insight (Verlag Rommerskirchen), seit 2007 leitet er in Bonn die journalist-Redaktion.

www.journalist.de
www.facebook.com/derjournalist
www.twitter.com/matthiasdan
Dr. Hajo Schumacher

geboren 1964, studierte Journalistik, Politologie und Psychologie und promovierte mit einer Arbeit über politische Führungsstrategien von Angela Merkel. Von 1990 bis 2000 war er Redakteur beim Spiegel, zuletzt Co-Leiter des Berliner Büros und von 2000 bis 2002 Chefredakteur von Max. Heute arbeitet er als freier Autor, Journalist und Moderator. Dr. Hajo Schumacher ist Herausgeber des Online-Medienmagazins V.i.S.d.P..

www.hajoschumacher.de
Dr. Marius Schneider

geboren am 16. August 1968 in Berlin, ist Mitglied der Chefredaktion der Berliner Morgenpost. Bis 2010 war er Geschäftsführender Redakteur in der Chefredaktion des Hamburger Abendblattes in der Axel Springer AG.