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„Ich habe mein Herz an den SV Sodingen verloren“

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Artikelnr.: 1141153992
Angeboten am: 29.07.2011
Umfang: 1.905 Wörter, 12.894 Zeichen, 12 Bilder
  • Hat sein Herz an den SV Sodingen verloren: Der aus Kroatien stammende 1. Vorsitzende Veselko Jovanovic. Foto: Dietmar Alexy
  • Sorgte bundesweit für Furore: Der SV Sodingen bei seiner letzten Endrunden-Teilnahme 1955. Foto: Dietmar Alexy
  • Im Zeichen der Zeche Mont-Cenis: Der SV Sodingen im Endrundenspiel gegen den 1. FC Köln. Foto: Dietmar Alexy
  • Die Zukunft der kleinen Vereine liegt in der Jugendförderung und in der Integration der Migranten. Wie hier beim SV Sodingen. Foto: Dietmar Alexy
  • Traditionsreiches Stadion: Das Herner Schloss Strünkede. Aus finanziellen Gründen heißt es nun aber TREL-Ruhrpott-Arena. Foto: Dietmar Alexy
  • Diese Spieler des Duisburger SV erreichten 1913 das Finale um die Deutsche Meisterschaft: Sebastian Quatram, Heinz Ludewig, Willi Schütten, Kornelius Büscher, Hermann Klinkers, Heinrich Fischer, Otto Bruckschen, Adam Schäfer, Walter Fischer, Hermann Steinhauer, Anton Bongartz. Foto: Archiv
  • 30 000 Zuschauer kamen 1956 zum Oberliga-Lokalderby ins Duisburger Wedau-Stadion. Sie waren überrascht, dass dem Meidericher SV ein 2:2-Remis gegen den Duisburger SV glückte. Hier der DSV-er Paul Josten (links) gegen Hansi Krämer vom MSV. Foto: Archiv
  • Konzentriert bei der Sache: Die heutigen Eintracht-Spieler Christian Tribull, Heiko Koch und Christian Hopp. Foto: Dietmar Alexy
  • Auf Trainer Marcus Folgner setzt Abteilungsleiterin Ellen Schenke. Er soll die Fußballer von Eintracht Duisburg wieder zurück in die Kreisliga A führen. Foto: Dietmar Alexy
  • Feiern den neunten Aufstieg seit 1960: Die treuen Fans der Sportfreunde Hamborn 07. Foto: Dietmar Alexy
  • Foto: Dietmar Alexy
  • Foto: Dietmar Alexy
Als letzter der heute kleinen Vereine qualifizierte sich 1955 der Lokalrivale SV Sodingen für die Deutsche Meisterschaft. Bundesweit sorgte er für Schlagzeilen. Für die Endrunde ließ der DFB das eigene Stadion nicht zu, und so wichen die Sodinger zweimal in die Schalker „Glück-Auf-Kampfbahn“ aus. Das dortige Spiel gegen die wohl bekannteste Fußballmannschaft der Nachkriegszeit - den 1.FC Kaiserslautern - wurde zu einem denkwürdigen Ereignis. Etwa 65 000 Zuschauer überfluteten die Schalker „Glück-Auf-Kampfbahn“. Bis an die Tor- und Seitenauslinien standen sie, bei Eckstößen mussten Spieler und Linienrichter erst für eine Schneise sorgen. Mit dem 2:2 brachte der Bergarbeiterverein SV Sodingen die Pfälzer am Rande einer Niederlage. Der Kaiserslauterner Nationalspieler Fritz Walter lobte den Gegner: „Die Sodinger sind eine sehr gefährliche Mannschaft und im Angriff und in der Abwehr gleich stark besetzt“.

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