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Artikelnr.: 2607169736
Angeboten am: 01.04.2012
Umfang: 671 Wörter, 4.497 Zeichen, 0 Bilder
Man unterscheidet zwischen einem angeborenen (kongenitalen und konnatalen) und dem erworbenen Grauen Star. Für die angeborene Linsentrübung ist meist eine genetische Veranlagung verantwortlich (kongenital). Kinder mit Down-Syndrom haben beispielsweise ein höheres Risiko auf einen angeborenen Grauen Star. Seltener sind Infektionen während der Schwangerschaft (konnatal) verantwortlich. Röteln, Masern, seltener Mumps und Toxoplasmose, eine viel vorkommende Infektionskrankheit bei Katzen, verursachen beispielsweise Fehlbildungen an den Augen, die zum Katarakt führen.
Der Graue Star tritt vor allem bei Menschen über 60 Jahren auf. Menschen, die älter als 65 sind, haben fast alle einen Grauen Star. Er ist eine natürliche Alterserscheinung, so wie man graue Haare und faltige Haut bekommt. Früher oder später wird jeder mit dieser Veränderung konfrontiert. Er entwickelt sich in der Regel langsam und ist nicht schmerzhaft. Vermutlich entsteht ein Katarakt durch die nachlassende Versorgung des Auges mit Nährstoffen. Die genauen Ursachen für den Grauen Altersstar sind bis heute ungeklärt.
Hauptsymptom ist die nachlassende Sehfähigkeit. Durch veränderte Struktureiweiße in der Augenlinse, die Kristalle bilden, kann das Licht nicht mehr ungehindert auf die Netzhaut treffen. Die Linse verliert die Transparenz und der Grauschleier nimmt langsam immer mehr zu. Kontrast und Farben sind immer weniger deutlich. Man sieht wie durch eine beschlagene Scheibe.
Zusätzlich wird das einfallende Licht gestreut. Das führt zu erhöhter Blendempfindlichkeit bei Gegenlicht. Besonders auffällig und unangenehm ist das beim Autofahren im Dunkeln. Oft bessert sich scheinbar grundlos eine bestehende Altersweitsichtigkeit. 90 Prozent aller Katarakt-Erkrankungen zählen zum Grauen Altersstar. Unbehandelt führt ein Katarakt zur Erblindung. Bei vielen Älteren lässt die Sehfähigkeit so allmählich nach, dass eine Operation nicht notwendig wird.
Der Graue Star tritt vor allem bei Menschen über 60 Jahren auf. Menschen, die älter als 65 sind, haben fast alle einen Grauen Star. Er ist eine natürliche Alterserscheinung, so wie man graue Haare und faltige Haut bekommt. Früher oder später wird jeder mit dieser Veränderung konfrontiert. Er entwickelt sich in der Regel langsam und ist nicht schmerzhaft. Vermutlich entsteht ein Katarakt durch die nachlassende Versorgung des Auges mit Nährstoffen. Die genauen Ursachen für den Grauen Altersstar sind bis heute ungeklärt.
Hauptsymptom ist die nachlassende Sehfähigkeit. Durch veränderte Struktureiweiße in der Augenlinse, die Kristalle bilden, kann das Licht nicht mehr ungehindert auf die Netzhaut treffen. Die Linse verliert die Transparenz und der Grauschleier nimmt langsam immer mehr zu. Kontrast und Farben sind immer weniger deutlich. Man sieht wie durch eine beschlagene Scheibe.
Zusätzlich wird das einfallende Licht gestreut. Das führt zu erhöhter Blendempfindlichkeit bei Gegenlicht. Besonders auffällig und unangenehm ist das beim Autofahren im Dunkeln. Oft bessert sich scheinbar grundlos eine bestehende Altersweitsichtigkeit. 90 Prozent aller Katarakt-Erkrankungen zählen zum Grauen Altersstar. Unbehandelt führt ein Katarakt zur Erblindung. Bei vielen Älteren lässt die Sehfähigkeit so allmählich nach, dass eine Operation nicht notwendig wird.
