1. Mai – Tag der Arbeit und/oder der Muße
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Artikelnr.: 2724544712
Angeboten am: 06.05.2012
Umfang: 178 Wörter, 1.071 Zeichen, 2 Bilder
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Landschaft unterhalb der Schwäbischen Alb mit Burg Teck
Foto: Astrid Dlugokinski | Printversion auf Anfrage
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Landwirt und Wanderer
Foto: Astrid Dlugokinski | Printversion auf Anfrage
Der Monat Mai beginnt für viele Menschen, die mit abhängiger Arbeit ihr Geld verdienen, mit einem freien Tag. Vor Generationen wurde dieser „Tag der Arbeit“ hart erkämpft. Heute noch zelebrieren ihn Gewerkschaftsmitglieder.
Der freie Tag ist geblieben, obwohl sich die Gesellschaft und die Verteilung der Arbeit gewandelt hat. Andere Traditionen bilden sich heraus. An so einem schönen und sonnigen 1. Mai 2012 gehen Eltern mit Kindern und Freunden ins Grüne – ein typischer Familientag.
Für den Landwirt hat der Tag der Arbeit keine Bedeutung. Er muss sich nach dem Wetter richten, egal, was der Festtagskalender sagt. Ähnlich ergeht es Piloten, Kellnerinnen, Altenpflegern, Journalistinnen, Opernsängern, Ärztinnen, Polizisten und vielen IT-Arbeitern, die sich ihre freien Tage nach anderen Kriterien aussuchen.
Der Weg führt durch Streuobstwiesen, das heißt, durch blühende Apfelbäume. Das Kirchheimer Naherholungsgebiet am Fuße der Schwäbischen Alb ist der Segelflugplatz auf der Hahnweide mit den anschließenden Bürgerseen. Für einen freien Tag herrscht wenig Flugverkehr. Die Flugzeuge stehen still. Später erfahren wir aus der Zeitung, dass am Vortag ein tödlicher Unfall passierte. Die Flieger trauern um ihren Sportkameraden Klaus Lenhart.
Bisherige Veröffentlichungen
8ung.info