Arterielle Hypotonie - wenn der Blutdruck »im Keller« ist
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Artikelnr.: 2732851400
Angeboten am: 16.05.2012
Umfang: 571 Wörter, 3.862 Zeichen, 0 Bilder
Menschen mit Blutniederdruck leiden unter vielfältigen Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Sehstörungen (Schwarzwerden vor den Augen, Flimmern), Frösteln, Blässe, Übelkeit, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Erschöpfung, kalte Hände und Füße. Weil das Gehirn zu wenig durchblutet wird, kann es schneller zur Ohnmacht kommen.
Ärzte unterscheiden in der Regel drei Formen der Hypotonie:
•die essenzielle oder primäre Hypotonie: Bei dieser Form sind keine organischen Ursachen festzustellen. Sie ist die häufigste Form und betrifft meist schlanke Frauen unter 40 Jahren. Genetische Faktoren spielen wahrscheinlich eine Rolle.
•die sekundäre Hypotonie: durch Vorerkrankungen wie Herzschwäche, Herzklappenverengungen, Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose), der Nebennierenrinde oder der Hirnanhangdrüse kommt es zu Blutniederdruck. Weiter kann Bettlägerigkeit, starker Flüssigkeitsverlust und Salzmangel infolge schwerer Durchfälle sowie erheblicher Blutverlust die Beschwerden auslösen. Medikamente wie Entwässerungsmittel, Mittel gegen Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen, Parkinsonmedikamente und bestimmte Psychopharmaka verursachen manchmal zu niedrigen Blutdruck.
•die orthostatische Hypotonie als Sonderform: Hierbei kann der Körper den Blutdruck nicht schnell genug an eine veränderte Körperlage anpassen. Meist kommt es beim Übergang vom Liegen zum Sitzen und Stehen zu einem plötzlichen Blutdruckabfall, weil das Blut in die Beine sackt. Schwindel und Bewusstseinsverlust drohen. Falls dann die Muskelpumpe in den Waden, die das Blut aus den Venen zurück zum Herzen pumpt, schlecht funktioniert oder untrainiert ist, kommt es zur Unterversorgung im Gehirn. Das kann nach einer tiefen Beinvenenthrombose oder bei einem starken Krampfaderleiden der Fall sein, aber auch durch langes Stillstehen.
Bisherige Veröffentlichungen
www.rundum-gesund.pro (16.05.12)