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Wirtschaft & Finanzen
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Die Pläne der Fielmanns
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Artikelnr.: 2893775048
Angeboten am: 27.07.2012
Umfang: 782 Wörter, 4.365 Zeichen, 0 Bilder
Hamburg Günther Fielmann ist in seinem Element, als er seinem Sohn Marc die neue Brille auf die Nase setzt. "So, ja, sitzt gut, ist vielleicht etwas modischer als die alte", sagt er, biegt den Bügel zurecht und schaut seinem Sohn von unten prüfend ins schmale Gesicht. Das markante Gestell verleiht eine gewisse Reife, es ist wohl der angemessene Rahmen für einen zukünftigen Firmenchef. Die Anprobe findet am Rande der Hauptversammlung der Fielmann AG statt. Es ist ein etwas ulkiges Schauspiel, denn der 22-Jährige ist fast einen ganzen Kopf größer als der Vater. Die übliche Laune der Natur, die der Senior später beim Fototermin zu überspielen versucht - mit ein paar Scherzen und auf den Zehen balancierend.
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Marc Fielmann überragt seinen Vater, der demnächst seinen 73. Geburtstag feiern wird, inzwischen an Körpergröße. Ob er auch als Persönlichkeit, in seiner Führungsstärke der Richtige sein wird, um womöglich in wenigen Jahren den größten Brillenkonzern Deutschlands mit 665 Filialen zu führen, muss er noch beweisen. Einige Aktionäre denken zumindest schon mal an die Zeit nach Günther Fielmann: "Wenn Herrn Fielmann etwas zustößt, und der Sohn ist ja noch so jung", sorgt sich ein Hamburger, "gibt es dann nicht ein Machtvakuum im Unternehmen?" Doch noch wirkt Fielmann senior tatkräftig. Und die neuesten Zahlen der Optikerkette sind glänzend.
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"Es darf keine zu große Distanz zwischen der Verwaltung in Hamburg und den Filialen entstehen", sagt der Gründer, ergänzt, dass in der Zentrale eher die "geschulte Intelligenz" sitze, die vor Ort zuweilen auf Unverständnis treffe, und dass sein Sohn mit seiner Ausbildung hier eine Klammer schaffen könne, einerseits Elite-Uni, andererseits Erfahrung vor Ort, sagt Günther Fielmann und nickt ihm lächelnd zu: "Ich bin mit ihm sehr glücklich."
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Marc Fielmann überragt seinen Vater, der demnächst seinen 73. Geburtstag feiern wird, inzwischen an Körpergröße. Ob er auch als Persönlichkeit, in seiner Führungsstärke der Richtige sein wird, um womöglich in wenigen Jahren den größten Brillenkonzern Deutschlands mit 665 Filialen zu führen, muss er noch beweisen. Einige Aktionäre denken zumindest schon mal an die Zeit nach Günther Fielmann: "Wenn Herrn Fielmann etwas zustößt, und der Sohn ist ja noch so jung", sorgt sich ein Hamburger, "gibt es dann nicht ein Machtvakuum im Unternehmen?" Doch noch wirkt Fielmann senior tatkräftig. Und die neuesten Zahlen der Optikerkette sind glänzend.
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"Es darf keine zu große Distanz zwischen der Verwaltung in Hamburg und den Filialen entstehen", sagt der Gründer, ergänzt, dass in der Zentrale eher die "geschulte Intelligenz" sitze, die vor Ort zuweilen auf Unverständnis treffe, und dass sein Sohn mit seiner Ausbildung hier eine Klammer schaffen könne, einerseits Elite-Uni, andererseits Erfahrung vor Ort, sagt Günther Fielmann und nickt ihm lächelnd zu: "Ich bin mit ihm sehr glücklich."
