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Geschichte > Kulturgeschichte
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Religions- und Meinungsfreiheit



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Gedanken eines 90-Jährigen!

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Artikelnr.: 2893938888
Angeboten am: 04.08.2012
Umfang: 365 Wörter, 2.130 Zeichen, 0 Bilder
Alle Religionen und Glaubensrichtungen basieren auf der Tatsache, dass niemand weiß, woher wir kommen oder wohin wir nach Ablauf unserer Zeit gehen. Direkt in den Himmel oder in die Hölle.

Alle Religionsgründer suchten für ihre Mitmenschen eine überzeugende Lösung. Es waren Idealisten, die nicht mehr erlebten, wie ihre einstigen Erkenntnisse und Gedankengänge im Laufe der Jahre verändert und verfälscht wurden. Wie viele Menschen für ihren Glauben gefoltert wurden und wie viele für ihre Überzeugungen starben, lässt sich nicht mehr ermitteln.

 Im Laufe unserer derzeitigen Zeitrechnung hat sich unendlich viel verändert. Neben neuen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung hat auch der Verlauf des Lebens mit negativen als auch positiven Einflüssen alle Religionen beeinflusst und sie zu denen gemacht, wie wir sie heute vorfinden.

Dies trifft für die 100 gebräuchlichsten christlichen Abspaltungen ebenso zu wie für den Islam und den jüdischen Glauben in jeweils verschiedenen Auslegungen.

Die drei monotheistischen Weltreligionen basieren auf dem “Alten Testament“. Trotz vieler Gemeinsamkeiten haben sie sich in der Vergangenheit als Konkurrenten gesehen und bekämpft.

Die Suche nach dem Woher und Wohin ist eine wohl unlösbare Frage. Dieses Vakuum zu füllen war das Anliegen und Bemühen der Religionsstifter. So wurde „Gott“ geschaffen und bekam verschiedene Namen. Zuvor gab es die Götter, die verehrt und mit tierischen und menschlichen Opfern bedacht wurden. „Götzen“ würde man sie in unserem heutigen Sprachgebrauch nennen.

Stürmische Zeiten hat die Menschheit in den letzten 4000 Jahren vom Alten Testament bis heute durchlebt. Mehr als 80 Generationen dienten wechselnden Götzen, Göttern oder Idealbildern. Entweder übernahmen sie freiwillig neue Religionen oder wurden mit Gewalt dazu gezwungen. 90 Prozent aller Christen, Moslems oder Juden haben sich ihre Religionsausrichtung nicht selbst ausgesucht, sondern wurden von ihren Eltern in deren Religionsgemeinschaft eingebunden und erzogen.

 „So erinnere ich mich noch sehr gut an meine Kindheit, an die Erzählung von Adam und Eva und das damit verbundene Paradies und andere fesselnde Geschichten. In meinen Jugendjahren spielten der Teufel und das Fegefeuer im christlichen Umfeld eine große Rolle. Es wurde damit gedroht, in die sichere Hölle zu kommen, wenn man nicht so spurte, wie es vom Religionsprediger erwartet wurde. Die Hölle und ihr Chef der Teufel spielen heute keine Rolle mehr und sind aus der Mode gekommen.“

Bisherige Veröffentlichungen

http://www.glaube-gedanken-ideen.de
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