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Geschichte > Antike
Geschichte > Weltgeschichte
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Religions- und Meinungsfreiheit



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Artikelnr.: 2893955272
Angeboten am: 04.08.2012
Umfang: 565 Wörter, 3.488 Zeichen, 0 Bilder
 Zum „Lieben Gott“ beten nicht nur Kinder. Die kindliche Vorstellung, dass Gott alles sieht, die Geschicke der Welt lenkt als Freund der Menschen und aller Lebewesen dürfte überholt sein. Naturkatastrophen, Erdbeben, aber auch ganz persönliche Tragödien werden im Umfeld als „Prüfung“ betrachtet.

 Unter dem Sammelbegriff „Glauben“ steht bei allen Glaubensgemeinschaften die eigene Religion an erster Stelle. Der Glaube an Gott hat schon vielen Menschen geholfen, über Schicksalsschläge hinwegzukommen oder sie zu ertragen.

 „Der Gottglaube“ als Hilfe in der Not hat sich durchaus in den verschiedensten Situationen wie beispielsweise Katastrophen und Kriegen bewährt. Voraussetzung ist, dass mit Überzeugung geglaubt wurde. Mit dieser Überzeugung an eine gerechte Sache haben aber auch der Nationalsozialismus und der Kommunismus Millionen Menschen begeistert und danach enttäuscht.

Man kann aber auch an sich selbst glauben und sich nach anderen Maßstäben richten.

 Forschung und Wissenschaft haben im letzten Jahrhundert nachweisbare Belege erbracht, die ein Umdenken der christlichen Religionslehre fordern.

 Ist diese überhaupt noch zeitgemäß? Müsste nicht heute eine neue, entrümpelte weltweite Grundeinstellung geboren werden - als Ersatz für Überholtes und nicht mehr Glaubwürdiges? Kann man die vielen Geschichten noch als richtig bezeichnen, die den jüdischen Philosophen und dem Denker Jesus Christus nachgesagt werden?

Die Geschichte der Jungfrauengeburt, seine Wunderheilungen und andere nicht nachvollziehbare Taten, die mit orientalischen Fantasien in die Bibel einflossen, sind wissenschaftlich nicht haltbar. Das Alte und das Neue Testament bieten viele gute Gedankengänge und Vergleiche, die volkstümlich dargeboten werden, aber von vielen Autoren stammen, die der Bibel immer etwas Neues hinzugefügt haben. Eine Überarbeitung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die zu neuen ethischen Leitlinien führt – ausgeführt von einem Team von Denkern und sachlich real denkenden Experten - ist vorstellbar. Das Ergebnis müsste eine neue Weltphilosophie sein, die aus Religionen und Philosophien Erkenntnisse übernimmt.

Die „Revolution der Denkweise“; sie müsste wohl diesmal von unten kommen – von der Basis.

Kirchenaustritte oder passive Mitgliedschaften in den verschiedenen Religionsgemeinschaften sprechen für sich.

Wissenschaftler und hoch gebildete Menschen sind oft nur unter dem Zwang der öffentlichen Meinung und Einstellung noch Mitläufer eines religiösen Verbandes. Manche sind Atheisten geworden und halten sich an Fakten, sind jedoch in der Öffentlichkeit zurückhaltend mit ihren Meinungsäußerungen.

Immer wenn man nicht weiter weiß, ist es einfach, sich an das zu halten, was einem angeboten wird oder anerzogen wurde. Eigentlich ist dies feige, bequem und nicht mehr zeitgemäß.

  Dass Gott alles sieht, veranlasst und lenkt, muss sachlich hinterfragt werden.

Erdbeben, Katastrophen und aus jüngster Zeit Atomunfälle sind keine Prüfungen für den Glauben der Menschen an Gott. Überschwemmungen und Naturkatastrophen gab es schon immer. Der Nachweis der Existenz Gottes als Lenker der Weltgeschichte wird nie möglich sein. Ebenso wenig kann der Atheist einen Beweis seiner Gedankengänge vorlegen. Gläubige Menschen und Atheisten haben die gleiche Beweislast zu erbringen. Letztere setzen auf neue wissenschaftliche Entwicklungen.

„Eins ergibt das andere“. Der Teufel - einstmals Gegenspieler von Gott - hat nichts mehr zu sagen, ist nicht länger einflussreiche Figur der Erziehung und Lenkung von Kindern und Erwachsenen.

Bisherige Veröffentlichungen

http://www.glaube-gedanken-ideen.de
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