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Wirtschaft & Finanzen
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Chinesische Solarindustrie schießt Eigentor

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Artikelnr.: 2901180616
Angeboten am: 11.08.2012
Umfang: 430 Wörter, 2.803 Zeichen, 0 Bilder
Trotz aktueller Kürzungen in den Subventionen für Photovoltaikanlagen kann man auf immer mehr Dächern in Deutschland Solaranlagen sehen. Der Anteil von Solarenergie am Gesamtstromverbrauch in Deutschland betrug nach Angaben des Bundesumweltministeriums 3,1 Prozent und soll Prognosen zufolge weiter steigen. Obwohl diese Zahlen für ein Wachstum der Branche zu sprechen scheinen, rollt derzeit eine Pleitewelle durch die deutsche Solarindustrie, von der viele Firmen betroffen sind. Kurz nach der Pleite von Q-Cells in der Nähe von Halle an der Saale Anfang April, folgte eine Meldung über den Insolvenzantrag von Sovello. Danach erschien eine Mitteilung über die Zahlungsunfähigkeit des Berliner Solarherstellers Inventux. Auch die renommierte Schott Solar hat sich Ende Juni aus der Herstellung kristalliner Photovoltaikmodule zurückgezogen.

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Die großen Schwierigkeiten, mit denen die deutsche Solarindustrie zu kämpfen hat, beruhen nicht nur auf dem Subventionsabbau, sondern vor allem auf der billigen Konkurrenz aus China. Ironischerweise befindet sich die chinesische Solarbranche zurzeit ebenfalls in einer Krise. Der Grund liegt unter anderem darin, dass die Preise in einer Abwärtsspirale so tief gefallen sind, dass sich die Produktion auch in China nahezu nicht mehr rechnet.

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