Wo Beiersdorf seine Sonnenmilch erfindet
4
Originalitätsindex
Der Originalitätsindex gibt an, wieviele
Quellen den Inhalt dieses Artikels zu seinem Erstellungszeitpunkt enthielten.
Artikelnr.: 2901606600
Angeboten am: 22.08.2012
Umfang: 907 Wörter, 5.305 Zeichen, 0 Bilder
Hamburg Die kleinen Hautabschnitte im Probenträger haben eine unterschiedliche Farbe: Die Nuancen reichen von blass über beige bis zu braun. Die dunkelste Färbung der Hautzellen erinnert an einen gebräunten Teint, ein Kaffeebraun wie nach ein paar Tagen Ferien am Strand. Für Franz Stäb ist die Reaktion der Hautzellen ein absoluter Glücksfall. Ein Durchbruch auf der Suche nach Wirkstoffen, die den Menschen in der westlichen Welt den ersehnten Urlaubsteint bringen, und das auch ohne viel Sonne.
...
"Aber bei unserer Verwendung regt der Wirkstoff die Melanozyten dazu an, Melanin zu bilden und damit die Hautschichten zu bräunen", sagt Stäb. Er hat diesen Prozess in den Labors mit ihren Testapparaten und Sensoren, die Bräune nachweisen können, tausendfach überprüft. Es ist im Grunde ein einfaches Prinzip: Melanin wird auf natürliche Art vom Körper produziert und ist für den Schutz und die Bräunung der Haut verantwortlich. Herkömmlicher Selbstbräuner wirkt dagegen nur in der obersten Hautschicht, der Hornschicht, und hat keine Sonnenschutz-Wirkung. Der Durchbruch in der Forschung für eine neue Sonnenmilch ist lebenswichtig für Beiersdorf. Schließlich steht der Konzern für mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Hautpflege, ein Qualitätsversprechen, das mit hohen Erwartungen bei den Kunden verbunden ist.