Der Schriftsteller Hermann Hesse als Maler
Artikelnr.: 2918023368
Angeboten am: 14.08.2012
Umfang: 363 Wörter, 2.156 Zeichen, 2 Bilder
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Häuser im Nebel, 1921
Foto: Museum Hermann Hesse
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Sohn Heiner Hesse, Museumsleiterin Regina Bucher, 2002
Foto: Klaus J. Schwehn
„Das Malen ist wunderschön, es macht einen froher und duldsamer“. Dies Wort von Hermann Hesse, auf ihn selbst bezogen, stimmt nur bedingt. Denn der Maler Hermann Hesse schöpfte die Kraft für seine zarten Aquarelle und genauso für die düsteren Bilder daneben aus Lebenskrisen, die er damit aber selten überwand; seine frühen Bilder sind keine Idyllen, sondern magische Beschwörungen obsessiver Angstzustände – oder wilder Erotik. Dies kann der Betrachter von August bis Oktober 2012 in drei Ausstellungen nachvollziehen: Zunächst in Bern, dann aber schwerpunktmäßig, zweigeteilt, von Ende August an im Hesse-Museum zu Montagnola oberhalb von Lugano sowie zeitgleich, nur einen Steinwurf entfernt, im Museo Cantonale d’Arte in der Tessiner Hauptstadt.