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Wirtschaft & Finanzen
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China: Prognosen für eine Wirtschaftskrise im Jahr 2013

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Artikelnr.: 2951962824
Angeboten am: 01.09.2012
Umfang: 962 Wörter, 6.009 Zeichen, 0 Bilder
Dazu zählen das Platzen der Immobilienblase und die Schuldenkrise der Regionalregierungen. Aufgrund der Depression befinden sich die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Schwierigkeiten. Das führe dazu, dass die Steuereinnahmen sinken. Der Abschwung auf demImmobilienmarkt mindere ebenfalls die Einnahmen der Regionalregierungen. Daher stehen viele von ihnen unter großen Druck. Obwohl die Einnahmen sinken, steigen die Ausgaben weiterhin. Neben steigenden Ausgaben für die Landesverteidigung müsse die Regierung in den Aufbau der Infrastruktur, Sozialversicherung, Aufbau der Wasserinfrastruktur und so weiter investieren. Dazu kämen noch die Kosten für die „Stabilitäts-Instandhaltung" (darunter beispielsweise die Kontrolle von Volksaufständen). Auf der anderen Seite seien die Schulden der Regionalregierungen fast zur gleichen Zeit fällig. Daher könne möglicherweise ein Teil der Regionalregierungen zahlungsunfähig werden und einen Teil der Banken mitreißen. Zum Schluss müsse das Volk dafür gerade stehen und eine Wirtschaftskrise könne ausbrechen. Der zweite Grund betreffe Internationale Aspekte. Wegen der Rezession in der chinesischen Wirtschaft und der Erholung der US-Wirtschaft könne internationales Risikokapital in großem Maße aus China abgezogen werden. Dies könne zur Wirtschaftskrise führen. Der dritte Grund sei ein politischer Faktor. Im Jahr 2013 komme nach dem 18. Parteitag eine neue Regierung an die Macht. Es sei gut möglich, dass die neue Regierung die Wirtschaftsblase in China platzen lasse. Auf diese Weise könne der ehemaligen Regierung die Schuld zugeschoben werden. Außerdem seien politische Erfolge leichter zu erzielen, nachdem die  Blase geplatzt sei. Dies könne möglicherweise in der zweiten Jahreshälfte 2013 geschehen. Der vierte Grund sei die Überlagerung der Tiefpunkte mehrerer Wirtschaftszyklen. Der kurze Wirtschaftszyklus dauere drei bis fünf Jahre. Der aktuelle Wirtschaftszyklus weise eine fallende Tendenz auf und der Tiefpunkt könne im nächsten oder übernächsten Jahr erreicht werden. Ein mittlerer Zyklus dauert neun bis zehn Jahre. Seit dem Beginn im Jahr 1998 sind schon über zehn Jahren vergangen und der Tiefpunkt müsse bald kommen. Ein langer Zyklus dauere sechzig Jahre und im Jahr 2009 sei die Staatsgründung von China sechzig Jahre her gewesen. Deshalb sei es gut möglich, dass um das Jahr 2013 eine Wirtschaftskrise in China ausbreche. Es sei zu erwarten, dass ein Teil der kleinen und mittelständischen Unternehmen, ein Teil der Banken und ein Teil der Regionalregierungen Pleite gehen werde. Ausgelöst durch die Wirtschaftskrise können gesellschaftliche Probleme entstehen oder sich verschärfen. Möglicherweise folge dann eine Gesellschaftskrise. Die aktuelle Lage in China stimmt mit der Prognose überein Die aktuellen Probleme in China stimmen mit den Prognosen von Li Zuojun gut überein. Premierminister Wen Jiabao besuchte Mitte Juni die Provinz Sichuan und Mitte August die Provinz Zhejiang. Bei beiden Besuchen betonte er, dass der Druck, der die chinesische Wirtschaft belaste, immer noch sehr stark sei und dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten noch eine Weile anhalten können. Nach Angaben der Zeitung „China Times" seien 60 Prozent der produzierenden Industrie in der Küstenregion der Provinz Zhejiang im Produktionsstillstand oder geschlossen. Am 24. und 25. August besuchte Wen Jiabao mehrere Städte der Provinz Guangdong. Laut Medienberichten habe die Regierung der Stadt Dongyuan in der Provinz Guangdong hohe Schulden.
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