Höhenlabor am Mount Everest für Gießener Lungenforscher
Artikelnr.: 3001237704
Angeboten am: 18.09.2012
Umfang: 384 Wörter, 2.621 Zeichen, 1 Bild
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Mount Everest
Foto: Wikipedia/Uwe Gille
Es ist ein ermutigendes Zeichen: Immer wieder versteht es die Wissenschaft, Brücken zu schlagen und Verbindungen zu schaffen über alle ideologischen und geographischen Gräben hinweg. Ein signifikantes Beispiel gibt derzeit die Justus-Liebig-Universität im mittelhessischen Gießen. Nach vorausgegangenen höhenmedizinischen Forschungen in Kirgisien, Nepal, Indien und Chile haben die Lungenforscher der medizinischen Fakultät nun im Einvernehmen mit der chinesischen Regierung in Peking einen wichtigen wissenschaftspolitischen Erfolg erzielt. In einem bislang weltweit einmaligen Kooperationsabkommen zwischen der Giessener Universität und der Universität Lhasa in Tibet wurde ein permanentes Höhenforschungslabor am Mount Everest in 6.000 Meter Höhe begründet. Ende September hat die Zentralregierung der Volksrepublik China ihr endgültiges Plazet zu diesem Abkommen gegeben.