Und ewig lockt das Fettnäpfchen - Gutes Benehmen wird von vielen gefordert, aber von wenigen beherrscht
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Artikelnr.: 3001876680
Angeboten am: 27.09.2012
Umfang: 1.525 Wörter, 8.832 Zeichen, 0 Bilder
Wortlos an anderen vorbeidrängeln, den Mp3-Player auf maximale Lautstärke drehen, schmatzend Pommes und Döner hinunterschlingen, höchst Privates ins Handy brüllen, ungeniert in der Nase popeln – die Straßenbahn ist neben Restaurants, Supermärkten und Büros ein Ort, der der Gesellschaft oft am eindrucksvollsten vor Augen führt, wie es bei einigen Mitmenschen um ihre Umgangsformen bestellt ist. Denn gutes Benehmen fällt nicht auf, schlechtes dafür umso mehr.Wen das oben beschriebene Verhalten ärgert, weiß im Grunde, wie man sich zu benehmen hat. Aber selbst diejenigen können sichsicher sein, dass es noch genügend Fettnäpfchen gibt, in die man treten kann. Ein paar Beispiele: Wen begrüßt man bei einem Geschäftstreffen zuerst – die Sekretärin oder den Geschäftsführer? Was sage ich, wenn mir jemand das Du anbietet, ich dieses Angebot aber nicht annehmen möchte? Wie bringe ich einem Mitarbeiter schonend bei, dass er einen unangenehmen Körpergeruch aussendet? Wo wird die Serviette abgelegt, wenn man sich vom Tisch kurz entfernt?Gute Manieren sind Glückssache, und manche Menschen haben einfach kein Glück, sagt der Volksmund. Dass das nicht sein muss, damit werben vor allem in den vergangenen Jahren viele Etikette-Trainer und Autoren von Benimm-Ratgebern.