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Politik & Gesellschaft > Außenpolitik
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Klaus J. Schwehn


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Berlusconi knöpft sich die Deutschen vor

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Artikelnr.: 3002106056
Angeboten am: 30.09.2012
Umfang: 641 Wörter, 3.735 Zeichen, 1 Bild
  • Schlagzeile "La Repubblica" Foto: La Repubblica, Mailand
Er ist wieder da. Und er will im März 2013 erneut Regierungschef in Italien werden. Das bereitet Silvio Berlusconi in der ihm eigenen populistischen Manier vor. Am Vorabend seines 76. Geburtstags am 29. September 2012 nahm er sich einmal wieder  die Deutschen vor. Das kommt immer noch gut an auf der Apennin-Halbinsel. Also schmetterte der Populär-Ökonom bei einer Buch-Präsentation ins Volk, Deutschland halte die Euro-Zone im Gesundungsprozess nur auf und sei „ein Hegemoniestaat, kein solidarisches Land“. Daraus zog er unter dem Beifall seiner Anhänger den Schluss, es wäre nicht nur „keine Katastrophe, wenn Berlin den Euro aufgäbe und zur D-Mark zurückkehre, es wäre sogar wünschenswert“. Die Antwort von der Spree kommt prompt in einem Wort: „Absurd“. Aber das stört ihn nicht. Er hat die wohlwollende Aufmerksamkeit eines guten Teils seiner Landsleute.
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