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Politik & Gesellschaft
> Deutschland
> Innenpoltik
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ohne Angabe
EUR 20,00 VHB
SRP
Henning Hansen: Die Sozialistische Reichspartei Aufstieg und Scheitern einer rechtsextremen Partei; Droste Verlag Düsseldorf 2007; 318 Seiten; ISBN: 3-7700-5280-3
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Artikelnr.: 3046834376
Angeboten am: 31.10.2012
Umfang: 307 Wörter, 2.012 Zeichen, 0 Bilder
Die Sozialistische Reichspartei ist die erste Partei, die in der (damals noch jungen) Bundesrepublik verboten wurde. Das Bundesverfassungsgericht sah es 1952 als erwiesen an, daß die Sozialistische Reichspartei eine Nachfolgeorganisation der NSDAP war. Zwei Erfolge bei Landtagswahlen und die Parolen, die wohl ihre Basis in der nationalsozialistischen Propaganda hatte, brachte die Partei in Schwierigkeiten.
Hansen zeichnet in seinem Buch die „Karriere“ der Partei nach. Inhaltlich stützt er sich auf Akten der Partei, des Bundesjustizministeriums und den Bundesinnenministeriums. Doch es geht nicht nur um Fragen nach Organisationsstruktur, Führungskader, Mitgliederstärke und Wahlerfolgen. Auch das Verhalten der alliierten Besatzern und dem Verhalten der demokratischen Parteien der Sozialistischen Reichspartei gegenüber werden hier thematisiert.
Hansen wurde 1968 in Hamburg geboren. Einer kaufmännischen Ausbildung folgte das Studium der Neueren und Neuesten Geschichte an der Ludwigs-Maximilian-Universität in München. Das vorliegende Buch entstand im Rahmen der Dissertation des Autoren, der heute wohl auch noch in München wohnt.
Das hier besprochene Buch wurde von der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien herausgegeben.
Die Ausführungen sind, wie bei diesem Hintergrund nicht anders zu erwarten, gründlich recherchiert. Der inhaltliche Ansatz ist dabei durchaus wissenschaftlich zu nennen. Die historischen Fakten werden sachlich und neutral präsentiert. Irgendeine Bewertung oder gar politischer Populismus sind ihnen aus diesem Grunde fremd. Es geht hier um ein politikwissenschaftliches und historisches Thema. Hansen beschränkt sich daher auch auf objektive Fakten.
Die Sozialistische Reichspartei ist heute, 60 Jahre nach ihrem Verbot, aus dem allgemeinen öffentlichen Bewußtsein verschwunden. Kenntnisse über sie können daher bei einem allgemeinen Publikum auch nicht mehr erwartet werden. Es macht daher schon Sinn, noch einmal – wenn auch auf hohem Niveau – auf sie hinzuweisen angesichts einer latenten Debatte darüber, wie mit rechtsextremen Parteien von heute umgegangen werden kann und soll.
Hansen zeichnet in seinem Buch die „Karriere“ der Partei nach. Inhaltlich stützt er sich auf Akten der Partei, des Bundesjustizministeriums und den Bundesinnenministeriums. Doch es geht nicht nur um Fragen nach Organisationsstruktur, Führungskader, Mitgliederstärke und Wahlerfolgen. Auch das Verhalten der alliierten Besatzern und dem Verhalten der demokratischen Parteien der Sozialistischen Reichspartei gegenüber werden hier thematisiert.
Hansen wurde 1968 in Hamburg geboren. Einer kaufmännischen Ausbildung folgte das Studium der Neueren und Neuesten Geschichte an der Ludwigs-Maximilian-Universität in München. Das vorliegende Buch entstand im Rahmen der Dissertation des Autoren, der heute wohl auch noch in München wohnt.
Das hier besprochene Buch wurde von der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien herausgegeben.
Die Ausführungen sind, wie bei diesem Hintergrund nicht anders zu erwarten, gründlich recherchiert. Der inhaltliche Ansatz ist dabei durchaus wissenschaftlich zu nennen. Die historischen Fakten werden sachlich und neutral präsentiert. Irgendeine Bewertung oder gar politischer Populismus sind ihnen aus diesem Grunde fremd. Es geht hier um ein politikwissenschaftliches und historisches Thema. Hansen beschränkt sich daher auch auf objektive Fakten.
Die Sozialistische Reichspartei ist heute, 60 Jahre nach ihrem Verbot, aus dem allgemeinen öffentlichen Bewußtsein verschwunden. Kenntnisse über sie können daher bei einem allgemeinen Publikum auch nicht mehr erwartet werden. Es macht daher schon Sinn, noch einmal – wenn auch auf hohem Niveau – auf sie hinzuweisen angesichts einer latenten Debatte darüber, wie mit rechtsextremen Parteien von heute umgegangen werden kann und soll.