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Wärme hilft heilen
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Artikelnr.: 981090504
Angeboten am: 11.05.2011
Umfang: 2.367 Wörter, 16.930 Zeichen, 0 Bilder
Die Wärmetherapie gilt als eines der ältesten natürlichen Heilmodelle der Menschheit. Der griechische Philosoph Parmenides von Eleu (geboren etwa 540 v.Chr.) wurde nicht nur als bedeutender Vorsokratiker bekannt, sondern auch durch seinen Ausspruch „Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile jede Krankheit“. Und auch Hippokrates (460 - 377 v.Chr.), Urvater aller Mediziner, beschwor die Wirkung der Wärme: „Was man nicht operieren kann, soll man mit Wärme heilen. Wer mit Wärme nicht zu heilen ist, dem ist nicht zu helfen“, wird der berühmte Arzt zitiert. Diese Aussagen halten der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnis zwar nicht stand - denn dem Fortschritt sei Dank, gibt es auch noch andere therapeutische Maßnahmen, um Krankheiten zu kurieren - dennoch gehört die Wärmetherapie zum festen Behandlungsschema. Und die Hyperthermie, ein Teilbereich der Thermotherapie, ist ein wichtiger Bestandteil unserer modernen Medizin geworden. Darum muss man in Bezug auf die Hyperthermie sowohl Permanides als auch Hippokrates rechtgeben - zumindest in Teilen. Denn immerhin gilt die gezielte Überhitzung (auf bis zu 44 Grad) von Krebsgewebe zusammen mit der Chemotherapie als erfolgreiche Waffe im Kampf gegen bösartige Tumoren. Die Wirksamkeit bei Weichteilsarkomen wurde gerade in einer großen Münchener Studie nachgewiesen.
